Waldtor

das „Waldtor“   –    in Freiburg-Waltershofen

 


Es ist der Natur um uns schlechthin unmöglich, zu leben und zu überleben, wenn wir sie so traktieren und so wenig alleine ihr Werk tun lassen.

Meister Eckhart (1260-1328), deutscher Dominikaner, Mystiker


 

das Waldtor in Freiburg-Waltershofen, im Dezember 2016, thomas rees
das Waldtor in Freiburg-Waltershofen, im Dezember 2016, thomas rees

Durchgangshöhe ca. 3,5 Meter, Durchgangsbreite ca. 4 Meter, Material: Robinie/Eiche,

Gesamtbreite ca. 7 Meter, Skulpturenhöhe ca. 4,50 Meter


 

 

      Fur Elise (by Beethoven) - Beethoven

Ausgangslage

Basierend auf der öffentlichen Drucksache G-15/018 wurden seitens der Stadt Freiburg auf verschiedenen Gemarkungen diverse Kohärenzmaßnahmen* vorgeschlagen.

*Kohärenz bedeutet „Zusammenhang“ –  der Verzicht auf die Waldbewirtschaftung. 

Eine der Ausgleichsmaßnahmen für das 3. und 4. Gleis der Rheintalbahn war die Entwicklung einer Naturwaldzelle auf der Gemarkung von Waltershofen. Betroffen war hier ein Waldstück mit einer Fläche von ca. 10ha. Das Ziel ist die langfristige Sicherung und günstige Beeinflussung der Kernlebensräume für die hier festgestellte Bechsteinfledermaus. Die Aufgabe der forstlichen Nutzung fördert ferner die Artenvielfalt und den Lebensraum für weitere Tier- und Pflanzenarten, die auf Totholz angewiesen sind, unter  anderem Mittelspecht, Hirschkäfer, Insekten, Pilze, Moose.

Kontroverse Diskussion im Ortschaftsrat

Die Stilllegung war im Ortschaftsrat heftig umstritten. In §10 der  Eingliederungsvereinbarung vom 11. 04. 1972 verpflichtete sich damals die Stadt, dass  dieser Bereich zur forstwirtschaftlichen Nutzung erhalten bleibt.

Nach vielen Recherchen, rechtlichen Prüfungen sowie Diskussionen stimmte dann der Ortschaftsrat in der öffentlichen Sitzung am 14. 04. 2015 der o. g. Drucksache zu.

Erneute Beschlussvorlage 

Hierin wurde unter anderem die Verwendung der Gelder aus den Ausgleichs- Zahlungen der Bahn geregelt. Für Waltershofen bedeutete dies die Umsetzung konkreter Projekte zur Erholungsinfrastruktur. Einerseits wird ein Ortschafts- übergreifender  Waldthemenpfad (Opfingen/Waltershofen) realisiert. Dieser verläuft auch am Waltershofener Holzversteigerungsplatz vorbei.plan-or

Dort regte der Ortschaftsrat das Aufstellen eines „symbolischen Eingangstors“ des Künstlers Thomas Rees an.

 

Ein wichtiger Aspekt war hier auch die langfristige Sicherung des Holzversteigerungsplatzes, der sich im Bereich der stillgelegten Waldfläche = Naturzelle befindet.

Letztlich werden an diesem Standort die Tradition der Holzversteigerung sowie die Nutzung des Festplatzes für den Löschzug Abt.11 der Freiwilligen Feuerwehr FR- Waltershofen dauerhaft gewährleistet.


Skizze Waldtor
erste Gedanken, April 2016, thomas rees


das-waldtor-in-freiburg-waltershofen-thomas-rees-Dezember 2016
das-waldtor-in-freiburg-waltershofen-thomas-rees-Dezember 2016

 

 

die Entstehung im Oktober/ November 2016



in einer Nacht im Dezember

 

 

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Das Material, Robinienstämme im Freiburger Mooswald, April 2016

 


das erste Fest am Waldtor

Waltershofener Holzversteigerung am 28. Januar mit Waldfest

 

 

 

Bilder vom Fest:

 


 

 

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