Weihnachten am Pfeiferberg
Hoch über dem Tal, dort wo der Wald beginnt, steht die Weihnachtskrippe am Pfeiferberg. Sie ist kein Ausstellungsstück und keine Kulisse, sondern ein lebendiger Ort – ein Stück Landschaft, das sich für einige Wochen im Jahr in eine stille, offene Erzählung verwandelt. Die Figuren entstehen aus Holz, aus Stämmen, aus dem, was der Wald selbst anbietet. Sie tragen Spuren von Wetter, Werkzeug und Zeit und wirken, als seien sie gerade erst aus dem Stamm herausgetreten.
Die Krippe wächst immer wieder neu. Sie verändert sich, nimmt andere Formen an, bekommt neue Gäste, verliert alte Spuren. Wind, Schnee und Regen arbeiten mit, und manchmal ist es gerade diese Zusammenarbeit mit der Natur, die den Zauber ausmacht. Wer den Weg hinaufgeht, kommt nicht nur zu einer Krippe, sondern in eine Stimmung – in ein kleines, gemeinsames Innehalten.
Rund um die Krippe entsteht jedes Jahr ein Ort der Begegnung: Menschen kommen zu Fuß, bleiben stehen, hören zu, erzählen weiter. Musik, Stimmen, Feuer, Sternenhimmel, Stille – alles mischt sich zu einem Moment, der größer ist als die Figuren selbst. Die Krippe am Pfeiferberg ist kein fertiges Bild, sondern ein Prozess. Ein Weg. Ein Stern, der nicht zeigt, wo man hingehen soll, sondern fragt, wohin man selbst unterwegs ist.
2002 Vergänglichkeit und das Kamel
2003 Weihnachten auf dem Kamelberg
2004 das andere Fest und der Mammut
2005 Weihnachten auf dem Kamelberg
2006 Begegnung – der Teufel und das Nashorn an der Krippe
2007 Weihnachten auf dem Kamelberg
2024 der andere Stern – Angelus und Sternenfänger
2025 Josef – sein vermeintliches Werk
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